Klima und Umwelt

Entsprechend des Pariser Klimaabkommen haben wir uns dazu verpflichtet, die Emissionen, die aus unseren eigenen Aktivitäten sowie aus unserer Wertschöpfungskette resultieren, zu reduzieren. Und wir wollen über unsere Wertschöpfungskette hinaus die seit unserer Gründung im Jahr 1941 entstandenen Emissionen entsprechend reduzieren.
Moderne Hütte mit VELUX Dachflächenfenstern in einer dichten Waldlandschaft
Nahaufnahme von frischen grünen Blättern, übersät mit funkelnden Regentropfen.

Emissionen aus eigenen Betriebsabläufen reduzieren

Wir wollen die Biodiversität an unseren Standorten fördern und die Umweltauswirkungen unserer Lieferkette systematisch adressieren. Bis 2030 wollen wir die CO2-Emissionen unserer Produktion und Betriebsaktivitäten um 100 % reduzieren. Zu diesem Zweck streben wir eine Versorgung mit 100 % erneuerbarer Energie an und investieren in energieeffizienzsteigernde Maßnahmen an unseren Standorten. Im Jahr 2022 haben wir zwei Stromkaufvereinbarungen ("Power Purchase Agreements") für Strom aus erneuerbaren Quellen abgeschlossen und zwei neue Solarparks im Süden Spaniens in Auftrag gegeben. Sobald diese im Laufe des Jahres 2025 in Betrieb gehen, produzieren sie jährlich 167 GWh Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Mit diesem zusätzlichen Strom können sämtliche Aktivitäten der VELUX Gruppe in Europa und bis zu 90 % unseres weltweiten Stromverbrauchs gedeckt werden.

Dekarbonisierung unserer Produkte

Wir suchen stetig nach Wegen, den CO2-Fußabdruck unserer Produkte zu reduzieren. Das umfasst die Kohlenstoffemissionen, die im Zusammenhang mit Rohstoffen, ihrem Transport zu VELUX und ihrer Verarbeitung im Fertigungsprozess entstehen. Unsere Teams in der Auftragsvergabe und Produktentwicklung greifen nach Möglichkeit auf Materialien mit kleinem CO2-Fußabdruck und hohem Anteil an recycelten Materialien zurück. Durch Partnerschaften und die Zusammenarbeit mit Lieferanten wie ArcelorMittal, Hydro und Novelis reduzieren wir die Kohlenstoffemissionen des von uns verbauten Stahls und Aluminiums. Gleichzeitig entwickeln wir neue Produkte, um den Materialverbrauch weiter zu optimieren.
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Projekt: VELUX Living Places. Foto: Adam Mørk.

Zukunft des Wohnens

Als Teil einer Industrie, die ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verursacht, übernehmen wir Verantwortung und suchen Wege, um zukünftig nachhaltiger zu bauen. Das Projekt "Build for Life" und das Konzept "Living Places" zeigen, wie eine neue Herangehensweise an die Planung und Umsetzung von Gebäuden dazu beitragen kann, einige der globalen Probleme unserer Zeit in Bezug auf das Klima und unsere Gesundheit zu lösen.
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Foto: Hkun Lat / WWF-Australien

Unsere historischen Emissionen

Wir finanzieren Projekte für den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern, mit dem Ziel, den Kohlenstoffausstoß in der Größenordnung unserer historischen CO2-Emissionen zu reduzieren und zu entfernen. Die Planung und Umsetzung dieser Projekte erfolgt durch den World Wide Fund for Nature (WWF). Die auf 20 Jahre angelegte Partnerschaft beinhaltet Waldschutzprojekte in tropischen Regionen, die besonders wertvoll für den Schutz von Natur und Biodiversität sind und sich positiv auf das Leben der Menschen vor Ort sowie auf Natur und Klima auswirken. Das Ziel der Partnerschaft ist es, die verifizierten Kohlenstoffreduktionen, die durch die Waldprojekte erzeugt werden, für die Klimaverpflichtungen der Gastgeberländer im Rahmen des Pariser Abkommens zu spenden. Das bedeutet, dass der verifizierte Kohlenstoff aus den Forstprojekten nicht zum Ausgleich der Kohlenstoffemissionen von VELUX oder einer anderen Organisation verwendet wird.
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Schutz der Artenvielfalt

Die biologische Vielfalt ist für die Prozesse, die alles Leben auf der Erde ermöglichen, unerlässlich. Wir sind auf die Natur als Rohstofflieferant angewiesen. Unser Ziel ist es, die biologische Vielfalt durch Anstrengungen auf drei Ebenen zu unterstützen. Obwohl unser eigenes Geschäft global gesehen nur geringfügige Auswirkungen auf die Biodiversität hat, wollen wir zunächst vor der eigenen Tür kehren, bevor wir entsprechende Veränderungen von anderen erwarten. Die größten Auswirkungen und Abhängigkeiten von der Natur haben wir in unserer Lieferkette. Wir werden diese Auswirkungen bewerten und die ersten Schritte unternehmen, um die negativen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu verringern und die Natur zu schützen und wiederherzustellen. Wir haben damit begonnen, die Arbeiten zur Förderung der biologischen Vielfalt an unseren eigenen Standorten und in unserer Lieferkette zu planen. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem WWF fördern wir zudem die Biodiversität auch über unsere Wertschöpfungskette hinaus.
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