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Grundstücksplan
Architekt: dreiplus Architekten ZT GmbH

Der Dachsteingletscher, ein rund 2.700 m hoher Berg in der Steiermark, bietet einen der spektakulärsten Ausblicke über die Alpen. 250 m unter dem Gipfel dieses steilen, felsigen Massivs im ewigen Eis bot eine kleine provisorische Hütte den Kletterern Schutz. Sie wurde Seethalerhütte nach ihrem ehemaligen Betreiber genannt, der sie ein halbes Jahrhundert lang leitete. 

Im Jahr 2016 wurde ein Wettbewerb für ihren Ersatz ausgeschrieben. Die dreiplus Architekten ZT GmbH gewann ihn mit einem schlichten und dennoch kraftvollen Konzept eines Gebäudes, das sich nahtlos in die umliegenden Felsen einfügt. Die Architekten Stephan Hoinkes und Thomas Heil wollten den Charakter einer Schutzhütte bewahren, im Gegensatz zu Panoramarestaurants, die auf die Bedürfnisse des Massentourismus zugeschnitten sind. Der Bau begann im Sommer 2017 mit dem Gießen von unterirdischen Betonböden. An Weihnachten 2018 wurde die Hütte eröffnet.

Das Gebäude ändert seine Farbe auf die gleiche Weise wie die felsige Landschaft, in der es steht: Morgens golden, in der Mittagssonne hellgrau, bei Sonnenuntergang leuchtend, um nach Einbruch der Dunkelheit in ein tiefes Blau und Schwarz überzugehen. Der Haupteingang, die Küche und der Essbereich befinden sich im Erdgeschoss. Zwei obere Stockwerke, die nur am Nachmittag zugänglich sind, umfassen Schlafzimmer und eine private Wohnung der Gastwirte.

Jedes kleine Detail ist durchdacht, um maximale Funktionalität und den Komfort zu gewährleisten, der unter alpinen Bedingungen erforderlich ist.

Berghütte am Dachsteingletscher mit VELUX DachfensternArchitekt: dreiplus Architekten ZT GmbH, Fotos: Kasia Jackowska

Stephan Hoinkes

dreiplus Architekten

Die Hütte sieht aus wie ein Stein, aber sie wurde nicht so entworfen, dass sie so aussieht. Die Form ist ein Ergebnis der Funktion. Die geneigten Fassaden lassen den Schnee nach unten rutschen und geben den Photovoltaikmodulen im Süden eine bessere Ausrichtung.

Architekt: dreiplus Architekten ZT GmbH, Fotos: Kasia Jackowska

Die Architekten haben umfangreiche Recherchen zu bereits errichteten ähnlichen Projekten durchgeführt und beschlossen, die Dinge so einfach wie möglich zu halten: Standardfensterformate, Griffe und die rationalsten Konstruktionsdetails. Die Dachfenster wurden gemäß den üblichen VELUX Details in der Fassade eingebaut und stehen leicht vor der Oberfläche hervor. Das Ergebnis einer technischen Entscheidung erzeugt ein großes Schattenspiel in der Sonne.

Die Fassade und der äußere Teil der Fensterrahmen bestehen aus rohem Zink. Es gibt keinen Lack, der das Altern verhindern würde, da das Ziel darin bestand, ein monolithisches Aussehen zu erreichen.

Bauzeichnung

Architekt: dreiplus Architekten ZT GmbH, Fotos: Kasia Jackowska

Die Struktur des Gebäudes ist einfach und effektiv. Die Materialien im Inneren spiegeln die Konstruktion wider – Schlafzimmer aus Rohholz sind gemütlich und duften, die hellen Bretter auf den Böden laden zum Barfußlaufen ein.

Lange vor Sonnenaufgang, in einem der dunklen massiven Dachsteinfelsen, beginnen kleine Lichter zu leuchten. Gäste klettern aus ihren Stockbetten und machen sich nach einem herzhaften Frühstück auf den Weg, um die Gipfel zu erobern.

In dieser Referenz verwendete VELUX Produkte
VELUX Dachfenster
VELUX Dachfenster GGL
Produktdetails
VELUX Klapp-Schwingfenster
VELUX Dachfenster GPL
Produktdetails

Projektdetails

Projekt: Berghütte
Standort: Dachsteingletscher, Österreich
Architekt: Stephan Hoinkes und Thomas Heil/dreiplus Architekten ZT GmbH
Jahr: 2018
Fotos: Kasia Jackowska

 

Fragen zum Projekt: tageslicht@velux.com