Lebensräume 2023

Um zu zeigen, wie man nachhaltig bauen kann, hat die VELUX Gruppe zudem zusammen mit den Partnern EFFEKT architects und MOE engineers fünf Prinzipien für Praxisbeispiele entwickelt. Die Prinzipien gehen von einem marktüblichen Standard aus und beschreiben die verschiedenen Verbesserungen und Reduzierungen im Vergleich dazu. Die Grundsätze lauten: gesund, skalierbar, gemeinsam genutzt, einfach und anpassungsfähig.

Kopenhagen ist unter dem Motto "Copenhagen in Common" Welthauptstadt der Architektur 2023. Als Partnerprojekt für 2023 wird der erste Prototyp von Living Places in einer Partnerschaft zwischen EFFEKT architects, MOE engineers, Enemaerke & Petersen contractors und der Velux-Gruppe gebaut.

Der Prototyp ist im Zentrum Kopenhagens geplant, in "Jernbanebyen", einem ehemaligen Werkstattgelände der Eisenbahn. Living Places Kopenhagen wird das erste Praxisbeispiel dafür, wie das "Build for Life"-Konzept zum Leben erweckt werden kann, um Inspiration und Impulse für neue Lösungen für zukünftiges Bauen und Wohnen zu geben.

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Wie sieht Bauen für die Zukunft aus?

In Kooperation mit Architects not Architecture haben wir Architekt:innen zu einem Gespräch mit Christine Müller nach Feldkirch eingeladen. An einem Ort für Kunst und Kultur mit außengewöhnlichem Ambiente, dem Alten Hallenbad, haben Florian Nagler, Barbara Buser, Anja und Markus Innauer und Dietmar Eberle ihre Sichtweisen und Visionen zum Thema “Bauen für die Zukunft” mit uns geteilt.

Florian Nagler

Florian Nagler Architekten
München, Deutschland 

Barbara Buser

Baubüro in situ
Basel, Schweiz
 

Anja und Markus Innauer

NONA & Innauer Matt Dornbirn & Bezau, Österreich

Dietmar Eberle

Baumschlager Eberle Architekten, Lustenau, Österreich

Das Format Architects not Architecture ist bekannt dafür, die Menschen hinter den Fassaden ihrer Büros vorzustellen. Was bewegt sie, was trebt sie an und welchen Weg haben sie bereits zurückgelegt? Christine Müller, freischaffende Journalistin und Architektur Publizisitin hat nach intensiver Recherche, gezielte Fragen an unterschiedliche Menschen gestellt und trotzdem gab es eine gemeinsame Kernbotschaft: “Wir alle sollten uns etwas zurücknehmen und gewohntes hinterfragen.”

NÄHERE INFOS ZU ARCHITECTS NOT ARCHITECTURE

Die Zeit für positive Veränderungen ist jetzt

Wie können Gebäude das Wohlergehen von Menschen und Planeten fördern? Das im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie erstellte Konzept "Build for Life". ist eine Vision dafür, wie gesunde Gebäude für Menschen und den Planeten entstehen können. Es kann als Kompass für Designer, Stadtplaner sowie Baufachleute dienen und umfasst Vorschläge zur Bewältigung einiger der dringendsten Probleme, mit denen wir konfrontiert sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Umwelt: Nur durch die Nutzung von nachhaltigen Materialien, erneuerbaren Energien und die Konzentration auf die Ökobilanz können wir die Nachfrage nach mehr Wohnraum decken, ohne die Ressourcen der Erde zu erschöpfen.
  • Gesundheit: Werden die Prinzipien für ein gesundes und angenehmes Raumklima eingehalten und hochwertige Materialien eingesetzt, können wir gesündere Gebäude bauen.
  • Erschwinglichkeit: Wenn sich Gebäudegestaltung im Design, mit gemeinschaftlichem Wohnen und neuen Geschäftsmodellen auf Erschwinglichkeit konzentriert, können wir Wohnraum für die Menschen schaffen, die am meisten davon profitieren.

Mit dem "Build for Life"-Kompassmodell sollen Bau- und Entwicklungsprozesse gesteuert und branchenübergreifende Zusammenarbeit in einem einfachen, offenen Rahmen für die Entwicklung und Umgestaltung von Gebäuden für die Zukunft ermöglicht werden. Es wurde in Zusammenarbeit mit EFFEKT architects, MOE engineers und LeaderLab entwickelt.



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